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Die Geschichte von den Shapern und dem Schnee...
07.01.2019

Über einen Meter Neuschnee in wenigen Tagen – ein Szenario, das sich zurzeit in mehreren Skigebieten entlang der Nordalpen finden lässt. Doch was das Freerider-Herz höherschlagen lässt, bedeutet für Shaper lange Arbeitstage, unzählige Stunden am Berg und so manch skurrile Aktion.

Boxen-Sondierungen und andere Ausnahmesituationen

Während sich die einen über die massigen Neuschnee-Lieferungen dieser Tage freuen, blicken Shaper mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Wetterbericht. Einerseits bedeutet das, dass genügend Material für verschiedene Auf- und Umbauten vorhanden ist, aber andererseits fließen auch unzählige Stunden Arbeit in das Ausgraben und Wiederherstellen des Setups. Da werden schon mal Boxen und Rails mit Lawinensonden gesucht oder meterhohe Schneewechten neben Kickern weggeschoben. Schaufelstiele, die unter der Schneelast brechen gehören an fetten Neuschnee-Tagen fast genauso zur Tagesordnung wie Handschuhe, die im Eifer des Schneegefechts einfach im Tiefschnee versinken und erst Wochen später wieder auftauchen. Ganz zu schweigen von einem Fitness-Programm, das Crossfit und Co um nichts nachsteht. Doch was nach Spaß und lustigen Aktionen klingt, bedeutet für die Shapecrew harte Arbeit!

Und wieder zurück zum Start…

Vor allem bei frisch geöffneten Parks heißt extremer Neuschnee oftmals, dass die ganze Arbeit von vorne los geht – so wie es auch im Snowpark Kitzbühel der Fall war. Nachdem wir uns zu Weihnachten über die Eröffnung des Main Parks freuen durften, liegt dieser nun unter meterhohem Schnee begraben. So viel, dass Parkdesigner Franz Lechner kurzerhand drastische Maßnahmen ergreifen musste und den Park wieder abbauen ließ. „Irgendwann muss man einfach die Vernunft walten lassen. Wenn der ganze Park im Schnee versinkt, bringt es einfach nichts mehr, jeden Tag alles frei zu schaufeln und ein paar Stunden später sieht es wieder gleich aus. Da ist es ehrlich gesagt besser, einfach alles abzubauen und neu anzufangen.“ Jetzt heißt es also warten und hoffen, dass die Bedingungen in den nächsten Tagen einen erneuten Aufbau des Parks möglich machen.

Powder-Session? Fehlanzeige!

Und wie sieht es an solchen Tagen mit der Motivation aus? Wenn es nach Franz Lechner geht, eigentlich ganz gut. Schließlich weiß er als routiniertes Mitglied der Shape Academy, dass solche Neuschnee-Tage genauso zur Winter-Saison gehören wie Slush im Frühjahr. Einziger Wermutstropfen: Powder-Sessions stehen im Leben der Shaper leider nicht allzu oft auf der Liste. Statt fette Sprays in den frischen Pulver zu setzen, greifen sie zur Schaufel und legen los. Schließlich wird bald jeder Tiefschnee-Hang zerfahren sein und die Freestyle-Community wieder in den Park zurückkehren. Und dann muss der Park natürlich wieder glänzen, sodass der nächsten Shred-Session nichts im Wege steht.

Doch das, was während solcher Schneegestöber im Snowpark passiert, erfährt man meist nicht so genau. Darum soll hier an dieser Stelle ein BIG UP an all unsere Shaper gehen, die jeden Tag und unter teils extremen Bedingungen dafür sorgen, dass nach dem Schneefall nicht die Ruhe nach dem Sturm wartet, sondern es sofort wieder mit fetter Freestyle-Action im Snowpark Kitzbühel weitergehen kann! Die Updates dazu findet ihr wie gewohnt auf Facebook und Instagram. Stay tuned!

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